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PROJEKTE

Das Pilotprojekt Informa Solar

Mehr neue Mitarbeitende für die Solarmontage 

Der Kanton Aargau legt mit den neuen Übungsdächern für die Solarmontage   den Grundstein für das "Solar Zentrum Aargau am Weiterbildungszentrum Lenzburg (wbz)wo in Zukunft mehr  dringend benötigten Fach- und Arbeitskräfte für die Solarbranche geschult werden.

Als erster Kanton in der Schweiz unterstützt der Energie – Kanton Aargau die Solarbranche jetzt ganz konkret: Im Gewerbeareal Artoz in Lenzburg entsteht unter der dem Dach des Weiterbildungszentrums Lenzburg wbz eine neues Zentrum für die Weiterbildung von Mitarbeitenden im Bereich Solarmontage: Der 5 tägige Fach Kurs «Solarmontage» wird ab März 2023 einmal pro Monat von den erfahrenen Instruktoren des Bildungszentrums Polybau in Uzwil SG durchgeführt. Weitere Weiterbildungsangebote werden in Zukunft dazu kommen.  

 

Die Solarbranche ist eine aufstrebende Branche und besonders interessant für Gewerbetreibende, die in Zukunft ihre Geschäftstätigkeit mit dem Zubau von Solaranlagen erweitern wollen und für alle die neu und quer in die Solarbranche einsteigen und umsteigen wollen.  I Im Beisein von Regierungsrat Dieter Egli sind nun die neuen Solarübungsdächer am Standort Lenzburg eingeweiht worden. Ermöglicht und finanziert wurde der Bau der Übungsdächer im Rahmen der kantonalen Solaroffensive vom Kanton Aargau. Solarunternehmen und Branchenverbände konnten sich über das neue Weiterbildungsangebot im Bereich der Solarmontage informieren.

Vom Energie- zum Solarkanton:

"Wir gehen davon aus, dass im Aargau viele neue Arbeitsplätze in der Solarbranche entstehen werden und sich erfahrungsgemäss weitere Unternehmen ansiedeln werden", sagt Regierungsrat Dieter Egli. "Das ist eine grosse Chance für die hiesige Wirtschaft. Die Wertschöpfung, welche die neue Solarindustrie erzeugt, wollen wir im Kanton Aargau behalten", sagt Egli weiter. "Wir wollen weiterhin der Energiekanton bleiben und setzen in Zukunft auf erneuerbare Energien, wie es die Klimastrategie und die Energiestrategie von Bund und Kanton vorsehen."

 

Die Nachfrage nach Solaranlagen ist im Kanton Aargau stark angestiegen. Denn der Kanton unterstützt mit vielen Förderprogrammen Unternehmen und Private darin, rasch neue Solaranlagen zu realisieren. Doch nach Angabe der Unternehmen sind viele bereits jetzt bis Ende 2023 vollständig ausgebucht. Daher unterstützt der Kanton Aargau die Solarbrachen darin, rasch mehr neue Arbeits- und Fachkräfte zu gewinnen, damit die geplanten Projekte zeitnah gebaut werden können und 2023 eventuell sogar noch mehr neue Projekte realisieret werden können. Denn die Nachfrage nach Solaranlagen erhöht sich gegenwärtig zusätzlich,  weil viele Private und Unternehmen aufgrund der aktuellen Lage in ihren Gebäuden die fossilen Heizungen ersetzen und die Energiekosten senken und die Energiewende schneller vorantreiben wollen.

Der Regierungsrat hat eine Solaroffensive gestartet und setzt dort an, wo der Hebel am grössten ist. "Wir möchten konkret ermöglichen, dass schon für diese Saisonviel mehr Arbeits- und Fachkräfte für die Montage von Solaranlagen für die offenen Jobs im Aargau bereit sind.  . Denn wir müssen es schaffen,  dass der Zubau von nachhaltigen Energieträgern  angesichts einer möglichen Mangellage im Winter 2023/24 in Europa möglichst rasch erfolgt.

Dafür setzten wir und ein! sagt Regierungsrat Egli.

Bildungsoffensive für die Solarbranche

Im Rahmen der nationalen Bildungsoffensive von EnergieSchweiz hat der Verein Modell F gemeinsam mit dem Branchenverband Swissolar und dem Kanton Aargau das Pilotprojekt "Informa Solar" im Pilotkanton Aargau  aufgebaut, das schweizweit einzigartig ist.

In den einer alten Industriehallen der ehemaligen Artoz Papierfabrik in Lenzburg und unter dem Dach des Weiterbildungszentrums Lenzburg wbz können Personen, die neu in die Solarbranche einsteigen wollen, ab April 2023 die grundlegenden Fertigkeiten der Solarmontage erwerben.

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Solarunternehmen, die neue Arbeitskräfte einstellen, sie können hier die Grundlagen der Solarmontage theoretisch erlernen und praktisch an verschiedenen Dachtypen üben und anwenden.  Zudem können auch bei den RAV im Kanton Aargau gemeldete Personen, die neu und rasch in die Solarmontage und in die Solarbranche einsteigen wollen, im Rahmen der neuen Arbeitsmarktlichen Massnahme (AMM) «Informa Solar» teilnehmen, diesen Fach Kurs belegen und danach Jobs in der Solarmontage ausführen. Diese individuelle AMM wurde im Rahmen des nationalen Pilotprojekts «Informa Solar» das von EnergieSchweiz unterstütz wird, vom Verein Modell F, Swissolar und der Kanton Aargau (Fachstelle Integration Arbeitsmarkt) entwickelt. Sie wird ab März 2023 durchgeführt. Ab April wird sie monatlich angeboten. Kernstück ist der 5 tägige  Fach Kurs «Solarmontage» der von erfahrenen Instruktoren vom Bildungszentrum Polybau in Uzwil durchgeführt wird. Dazu kommt die direkte Vermittlung von offenen Jobs in der Solarbranche. Diese arbeitsmarktliche Massnahme soll anschliessend in weiteren Kantonen implementiert werden.

Weiterbildung zur Solarmontage-Hilfskraft

"Möglicherweise werden in einigen Berufen auch Jobs verschwinden.  l Als Folge der Energiewende könnten auch Energie-Fachleute in Zukunft vermehrt von Arbeitslosigkeit betroffen sein. Ziel von «Informa Solar» ist daher, dass der Wechsel in die neu entstehenden Berufsfelder möglichst gut und rasch erfolgt. Denn erfahrene Fach- und Führungsleute werden in der Solar Branche dringend gesucht.     

Vom Energie- zum Solarkanton: Der Aargau lanciert eine Solaroffensive

"Wir gehen davon aus, dass im Aargau viele neue Arbeitsplätze in der Solarbranche entstehen werden und sich erfahrungsgemäss weitere Unternehmen ansiedeln werden", sagt Regierungsrat Dieter Egli. "Das ist eine grosse Chance für die hiesige Wirtschaft. Die Wertschöpfung, welche die neue Solarindustrie erzeugt, wollen wir im Kanton Aargau behalten", sagt Egli weiter. "Wir wollen weiterhin der Energiekanton bleiben und setzen in Zukunft auf erneuerbare Energien, wie es die Klimastrategie und die Energiestrategie von Bund und Kanton vorsehen."

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